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Liebe Leserinnen und Leser,
seit nunmehr 10 Jahren kennen Sie die „Tiergesundheit und mehr“ und
schätzen ihre Inhalte zu den aktuellen Tiergesundheitsthemen bei Rind
und Schwein. Sie zeigen uns bis heute Ihr hohes Interesse, was nicht
zuletzt durch Ihre wertvollen Hinweise und Anregungen deutlich wird.
Das bestätigte Ziel unseres Magazins ist, Sie mit aktuellen
Informationen und Trends der modernen Tierproduktion zu versorgen
und über neueste Erkenntnisse in der Tiergesundheit zu berichten.
Was hat sich in den vergangenen 10 Jahren geändert? Die
Wettbewerbsposition der deutschen Milchvieh- und Schweinehaltung
hat sich wesentlich gewandelt. Waren wir um die Jahrtausendwende
noch ein Importland für Schweinefleisch, so ist Deutschland nun ein
weltweit führender Exporteur. Die Milcherzeugung in Deutschland steht
nun vor dem Ende der Quotenregelung, und die hiesige Produktion
wird zur Hälfte im Ausland abgesetzt. Dies zeugt vor allem von der überzeugenden und von den
Importeuren geschätzten Qualität von Milch- und Fleischprodukten aus Ihren Betrieben.
Im Hinblick auf die Tiergesundheitsthemen begleiten uns bis heute spannende Herausforderungen.
In der Schweinehaltung sind dies vor allem Circo und Mycoplasmen, PRRS sowie die Ileitis, und
beim Rind fordern neben der Mastitis auch mehr und mehr Stoffwechselstörungen das wachsame
Auge des Betriebsleiters.
Jedoch mit dem Unterschied, dass uns heute wirksame Impfstoffe und Medikamente gegen diese
Krankheiten zur Verfügung stehen und wir somit dem allseits geforderten Anspruch nach gesunden
lebensmittelliefernden Tieren einen wesentlichen Schritt näher gekommen sind. Dies ist vor allem vor
dem Hintergrund der derzeit entflammten Diskussion um den Einsatz von bestimmten Antibiotika
wichtig. Es ist heute für die Öffentlichkeit von entscheidender und für die Tierproduktion von existenzieller
Bedeutung, durch den Einsatz von wirksamen Impfstoffen die Tiere im Bestand gesund zu erhalten
und damit den Einsatz von therapeutischen Antibiotika zu reduzieren.
Es muss für die Zukunft gelingen, dem Verbraucher zu zeigen, dass Bestandsgröße und
Antibiotikaeinsatz nicht miteinander korrelieren, sondern gänzlich unabhängige Faktoren
der Tierproduktion sind. Dies ist sowohl für Landwirte als auch für Tierärzte wichtig, um die
Entwicklungsfähigkeit der deutschen Tierproduktion im Spannungsfeld zwischen Umwelt- und
Verbraucherschutz sowie Politik nachhaltig zu sichern.
Boehringer Ingelheim ist mit seiner Impfstoffstrategie gut gerüstet, diese herausfordernde Aufgabe
mit Ihnen zu meistern und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit Ihrer Betriebe zu fördern. Unser neues
Forschungszentrum für Tierimpfstoffe in Hannover wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten. In den
kommenden Monaten wird dort die Arbeit aufgenommen, um Ihnen in Zukunft weitere moderne und für
Europa maßgeschneiderte Impfstoffe für Rind und Schwein zur Verfügung zu stellen.
Ich wünsche Ihnen viel Interesse bei der Lektüre dieser Jubiläumsausgabe und
danke Ihnen für Ihre Treue zur „Tiergesundheit und mehr“.

Hubert Papp
Geschäftsführer Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
In den letzten 10 Jahren haben wir immer wieder an dem
Auftritt dieser Zeitschrift gefeilt und uns Stück für Stück
zu dem entwickelt, was Sie heute in den Händen halten.
Hier sehen Sie einige Titelbilder der letzten Jahren, die die
Weiterentwicklung der „Tiergesundheit und mehr“ darstellen.
Auch in Zukunft werden wir uns bemühen, stetig an dem Layout
zu
arbeiten, um angepasst an die stets aktuellen Themen ein
frisches und modernes Outfit zu tragen.

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