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Der Erfolg einer Impfung wird nicht allein durch den verwendeten Impfstoff
bestimmt, die sorgfältige Vorbereitung sowie der ordnungsgemäße Einsatz
und die Einhaltung bestimmter Hygienestandards tragen ebenfalls dazu bei.
Folgende Punkte sollten vor dem Impfen beachtet werden:
- Totimpfstoffe müssen vor der Anwendung kräftig geschüttelt werden.
- Vor der Verwendung
von Lebendimpfstoffen
muss der gefriergetrocknete
Impfstoff
kuchen mit dem
Lösungsmittel aufgelöst
werden. Dazu wird eine
Transfernadel verwendet,
die zuerst in das
Lösungsmittel und dann
in die Impfstoffflasche
gesteckt wird. Nach dem
Anmischen muss der
Impfstoff umgehend
verbraucht werden.

- Vor der Impfung sollte zudem immer der Gesundheitszustand der Tiere
kontrolliert werden. Grundsätzlich sollten nur gesunde Tiere geimpft werden,
damit das Immunsystem mit dem Aufbau eines ausreichenden Schutzes
vor Erkrankung reagieren kann. Hinzu kommt, dass Impfungen immer eine
Belastung für die Tiere darstellen. Gesunde Tiere werden am besten mit einer
solchen Belastung fertig. Der Gesundheitszustand von Nutztieren kann in der
Regel jedoch nur in der Herde beurteilt werden. Es muss daher in Kauf genommen
werden, dass einzelne Tiere nicht impffähig sind.
- Je nach Infektion, gegen die geimpft wird, können Krankheitsanzeichen schon
unterbunden werden, wenn mindestens 70 bis 80 % der Gruppe einen vollen
Impfschutz aufgebaut haben. Der Infektionsdruck in der gesamten Herde ist
dadurch merklich verringert, sodass das Erkrankungsrisiko der Tiere ohne
ausreichenden Schutz sinkt. Deshalb ist es wichtig, den Gesundheitszustand
der Impfgruppe kritisch zu beurteilen und eine anstehende Impfung gegebenenfalls
auf einen besser geeigneten Zeitpunkt zu verschieben.
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