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Serie „Richtig impfen“, Folge 3

Die korrekte Verabreichung von Impfstoffen

Bei der Verabreichung von Impfstoffen beim Schwein ist auf die richtige, für den jeweiligen Impfstoff vorgeschriebene Applikationsart zu achten. Unterschieden wird zwischen vier Injektionsarten:

Intramuskulär (in den Muskel):
Die Injektion erfolgt etwa im rechten Winkeln zum Hals hinter dem Ohr am Übergang von der leicht behaarten zur unbehaarten Haut. Bei einem falschen Winkel besteht die Gefahr, dass die Nadel ins Fettgewebe gelangt. Zu beachten ist außerdem – vor allem bei der Impfung von Ferkeln – dass die korrekte Kanülenlänge gewählt wird. Je nach Gewicht werden folgende Kanülenlängen für die intramuskuläre Injektion empfohlen:


Subkutan (unter die Haut):
Die optimale Injektionsstelle variiert je nach Alter. Bei Ferkeln eignet sich die Kniefalte, während bei erwachsenen Tieren der wenig behaarte Bereich hinter dem Ohrgrund bevorzugt wird. Ist die Nadel nach dem Einstich noch frei beweglich, kann davon ausgegangen werden, dass die Injektion richtig sitzt.


Intradermal (in die Haut):
Für die intradermale Injektion eignen sich – bis auf wenige Körperstellen an denen die Haut direkt auf dem Knochen liegt – fast alle Bereiche. Allerdings ist besonders bei dieser Injektionsart auf den korrekten Injektionswinkel zu achten.


Orale Applikation (über das Maul):
Hierbei wird zwischen der Verabreichung über den Drencher oder über das Futter bzw. Trinkwasser unterscheiden. Wird ein Drencher verwendet, muss sichergestellt werden, dass das zu impfende Schwein die komplette Dosis schluckt.


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